Otto von Bismarck Lebenslauf

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  • Datum přidání: 23. února 2007
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Otto von Bismarck Lebenslauf

Otto von Bismarck


Geboren am 1.4.1815 im Schönhausen
1832-1835 Jurastudium in Göttingen
1847 Mitglied des Vereinigten Landtages
1862 Preußischer Ministerpräsident
1865 Graf
1871 Fürst und Reichskanzler
18.3.1890 Entlassung vom Amt
20.3.1890 Herzog von Lauenburg
Gestorben am 30.7.1898 im Friedrichsruh




Bismarck wurde am 1.April 1815 in Schönhausen an der Elbe geboren.Er besuchte von 1827 bis 1832 das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Berlin, danach studierte er Jura in Göttigen. Nach dem Studium ging Bismarck 1836 als Referendar in den preußischen Staatsdienst, jedoch verließ er es wegen seiner Unzufriedenheit.1839 bewirtschaftet er einen Bauernhof in Pommern, doch 6 Jahre später stirbt sein Vater und er erhält das Landgut in Schönhausen. 1847 wird er Mitglied des preußischen Vereinigten Landtages und im gleichen Jahr heiratet er Johanna von Puttkamer. Nach der Revolution 1848 versuchte Bismarck den König Friedrich Wilhelm IV für eine Gegenrevolution zu gewinnen, doch nach den Änderungen durch die Revolution wird Bismarck in die 2.Kammer des preuß. Landtages berufen. 1850 wird er Mitglied des Erfurter Parlaments, das ein Deutsches Reich ohne Österreich plant. In den späteren Jahren versuchte Bismarck zunehmend ein geeintes Deutschland zu erzwingen und bekämpfte immer mehr die Rolle Österreichs im Deutschen Bund. Nachdem 1861 Friedrich Wilhelm IV stirbt, benennt sein Nachfolger Wilhelm I. auf Anregung von Roons 1862 Bismarck zum Ministerpräsidenten von Preußen. Bismarck regierte budgetlos gegen das Parlament, dem er in dessen Bestreben um eine Parlamentarisierung Preußens den Kampf ansagte. 1864 erobert Preußen und Österreich auf Bestreben Bismarcks Schleswig-Holstein von Dänemark zurück. Da 1866 sterreich Bismarcks Plänen widersprach, verbündete er sich mit Italien und besiegte Österreich in der Schlacht von Königgratz.1867 gründete Bismarck gegen den Willen des preuß. König den Norddeutschen Bund, von dem er Kanzler und Außenminister wurde.
Da Bismarck bei der spanischen Thronkanditatur einen Hohenzoller erzwingen will, kommt es 1870 durch die Emser Depesche,die die Ablehnung jeglicher franz. Forderungen enthält, zum Krieg gegen die Franzosen, die er bei der Schlacht von Sedan schlägt.Nach dieser Schlacht wird das Deutsche Reich in Versailles gegründet, von dem Bismarck erster Kanzler wird.

1872 beginnt er den Kulturkampf mit der Ausweitung der Jesuiten. Mit der drei Kaiser Entente, bei der Russland,Deutsches Reich und Österreich ein Bündnis bildeten, leitete Bismarck eine auf Ausgleich zielende Politik ein. 1882 führt Bismarck ein sozialpolitisches Programm ein mit der Durchsetzung von Sozialversicherungen. 1889 kommt Wilhelm II nach dem Tod Wilhelm I an die Macht. Ein Jahr später entläßt er Bismarck nach großen Meinungsverschiedenheiten. Wonach sich Bismarck in Friedrichsruh zur Ruhe setzt. 1894 stirbt seine Frau und am 30.Juli 1898 stirbt Bismarck in Friedrichsruh. Bismarck war eine überragende Persönlichkeit, tatsächlich ein Glücksfall für Deutschland! Er war der „Herausforderung“ von 1815, der unbefriedigenden Lösung der deutschen Frage auf dem Wiener Kongreß, gewachsen und richtete in der Mitte Europas wieder einen deutschen Staat auf. Dieses Deutsche Reich ist noch heute als Fundament aller Deutschlandpolitik ein wichtiger Ausgangspunkt und Maßstab. Der dritte 30jährige Krieg von 1914-1945, immer noch ohne Friedensschluß, hat dieses Fundament zwar überspült, aber nicht zerstören können. Der Kampf um das Recht, um die Menschenrechte, um Gerechtigkeit, um den Frieden mit Deutschland, um eine europäische Friedensordnung als Rechtsordnung, um die Gesundung und Stärkung der Herzfunktion Deutschlands für Europa geht weiter.
Bismarck hat mit Kraft und Geschick, mit Kennen und Können, mit Liebe und Leidenschaft und einem starken Glauben politische Maßstäbe für nachfolgende Kanzler und Europapolitiker gesetzt! Er hat vorgeführt, wie man inmitten Europas deutsche Politik und Deutschlandpolitik als Friedenspolitik für ganz Europa erfolgreich gestalten kann. Bismarck verstand es, auf dem europäischen Schachbrett mit allen Figuren hervorragend zu spielen! Und er kannte die „Deutsche Karte“ im „Spiel der europäischen Mächte“ in ganz besonderer Weise. Ihm war bewußt, daß es dabei entweder um ein „Deutsches Spiel“ oder um ein „Spiel um Deutschland“ ging!

Wie tief verwurzelt Bismarck Zeit seines Lebens in seiner Heimat war, sei zum Schluß mit seinen eigenen Worten dokumentiert:

„Hier in der Altmark wurde das Samenkorn gepflanzt, aus dem der herrliche Bau des Deutschen Reiches, dessen wir uns alle erfreuen, entsprossen ist."

Otto von Bismarck, der Drahtzieher vieler politischer Kabinettstückchen, war zuallererst ein eß - und trinkfreudiger Genießer, der gerade bei Tisch seine nationalen und internationalen Strategien entwickelte und seine politischen Freunde wie Gegner beim Essen für sich gewann.

Sowohl in der Innenpolitik vermochte das politische Genie einen neuen gesellschaftlichen Interessensausgleich zu finden als auch in der Außenpolitik erhielt er durch eine komplizierte Verteilung der Macht sowie geschickte Diplomatie ein Kaiserreich am Leben:

„Wenn ich tüchtig arbeiten soll, so muß ich gut gefüttert werden. Ich kann keinen ordentlichen Frieden schließen, wenn man mir nicht ordentlich zu essen und zu trinken gibt. Das gehört zu meinem Gewerbe. "

Bismarck wäre, in heutiger Sicht, von vielen wahschenlich als ein Nationalist bezeichnet, aber seine Gedanken über sein Volk sind noch heute ein guter Beispiel dafür, das mit einer gesunden liebe zur seinen Vorfaren viel errichten sein kann. „Ein Volk, das von seiner Geschichte sich trennt,und wenn ihm Schmach auf der Stirne brennt,wird von Gott von der Tafel gelöscht“

„Deiner Sprache, deiner Sitte, deinen Toten bleibe treu! Steh in deines Volkes Mitte, was das Schicksal immer sei!“

„Die großen Ideen, Freiheit und Vaterland, sind in uns, und sie sind Teil unseres Wesens, und niemand vermag sie von sich zu werfen“

„Nur eine tapfere Politik ist eine gute Politik. Wem es zu bequem ist, sein geschichtliches Recht zu verteidigen, der wird es bald verlieren!“

Nach dem Tot von Bismarck stieg die im seinem leben gesteigte Liebe zum Vaterland, dafür wurde er auch von vielen Dichtern besingt:

Wo Bismarck liegen soll
Theodor Fontane (1898)
Nicht in Dom oder Fürstengruft,
er ruh’ in Gottes freier Luft
draußen auf Berg und Halde,
noch besser tief, tief im Walde;
Widukind lädt ihn zu sich ein:
„Ein Sachse war er, drum ist er mein,
im Sachsenwald soll er begraben sein.“
Der Leib zerfällt, der Stein zerfällt,
aber der Sachsenwald, der hält;
und kommen nach dreitausend Jahren
Fremde hier des Weges gefahren
und sehen, geborgen vorm Licht der Sonnen,
den Waldgrund in Efeu tief eingesponnen
und staunen der Schönheit und jauchzen froh,
so gebietet einer: „Lärmt nicht so!
Hier unten liegt Bismarck irgendwo.“.

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