Sigmund Freud biographie

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  • Datum přidání: 23. února 2007
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Sigmund Freud biographie

Österreichischer Neuropathologe und Psychotherapeut, geboren am 06.05.1856 in Freiburg (Mähren), gestorben am 23.09.1939 in London

Freud hat die Vorstellung vom Selbst nahezu alleine von Grund auf umgekrempelt. Im Angesicht des aufziehenden 20. Jahrhunderts hatten die Errungenschaften der Naturwissenschaften, der Technik und der Medizin das Bewusstsein der westlichen Welt stark beeinflusst. Die gesellschaftliche Zusammensetzung, zwischenmenschliches Miteinander und die Sexualität hatte sich zudem durch Stadtflucht und zunehmende Industrialisierung verändert. Es war sicherlich kein Zufall, dass es in die Zeit fiel, dass Sigmund Freud sein Werk “Traumdeutung” veröffentlichte.

Sigmund Freud war das erste von acht Kindern des jüdischen Kaufmanns Jacob Freud und seiner dritten und zwanzig Jahre jüngeren Frau Amalie Nathanson. Die Familie siedelte nach Wien um, als Sigmund Freud drei Jahre alt war. Freud war ein außergewöhnlich guter Schüler. Er wollte zuerst Jura studieren, entschied sich aber doch für eine naturwissenschaftliche Laufbahn und begann 1872 mit dem Studium der Medizin. Nach Abschluss des Studiums arbeitete er von 1882 bis 1885 am Wiener Generalkrankenhaus. Dort befasste er sich als einer der ersten überhaupt mit Kokain, von dem er zeitweilig auch abhängig war. Ab 1885 war Freud Privatdozent für Neuropathologie, zu der Zeit befasste er sich auch mit dem Studium der Hysterie. Enttäuscht über die damaligen Methoden der Behandlung (Massage und Elektrotherapie), suchte Freud neue Techniken der Behandlung und auch neue Ansätze, nervöse Störungen zu erklären. Unter anderem arbeitete er mit Hypnose und mit der Methode des “Abreagierens” – die Freisetzung von Gefühlen zur Lösung innerseelischer Konflikte - die von einem befreundeten Arzt angewandt wurde. Freud erkannte durch diese Studien, dass Krankheitssymptome möglicherweise durch unterdrückte Phantasien sexueller Natur hervorgerufen wurden. Freud entwickelte zahlreiche Theorien, die alle in sexuellen Problemen die Auslöser von Neurosen sahen.

1895-99 unternahm Freud eine Selbstanalyse, welche die Entwicklung sei-ner Theorie sehr beeinflußte. 1896 nannte er sie das erstemal Psychoanalyse. Freud bemühte sich, die Psychologie neurophysiologisch zu untermauern. 1900 veröffentlichte Freud die “Traumdeutung”.

In den Träumen sah Freud seitdem den Schlüssel zum Unterbewussten und diese Überzeugung verfolgte er auch in den kommenden Jahrzehnten seiner Arbeit.

Freuds Psychoanalyse erntete Kritik, hatte aber auch viel Erfolg und enormen Einfluss auf die Gesellschaft. Da sie zudem Kindheitserlebnissen große Bedeutung zumaß, beeinflusste sie auch gängige Erziehungsmethoden. In den ersten beiden Dekaden des 20. Jahrhunderts entwickelten sich verschiedene theoretische und klinische Ansätze der Psychoanalyse. Im nationalsozialistischen Deutschland wurde die Psychoanalyse verboten. Viele Psychoanalytiker mussten vor den Deutschen fliehen, viele emigrierten in die USA. So auch der mittlerweile an Krebs erkrankte Freud, der Österreich nach Einmarsch der Deutschen verließ und nach England zog, wo er 1939 starb.

Freud war eine freundliche, ausgeglichene Natur mit ausgeprägtem Sinn für Humor. Er war zudem ein guter Redner. Mit seiner Frau Martha Bernays hatte er fünf Kinder. Eine seiner Töchter, Anna Freud, wurde später selbst eine berühmte Psychoanalytikerin. Freuds Theorien sind bis in die heutige Zeit hinein noch immer Gegenstand heftiger Kontroversen. Verschiedene Strömungen sprachen ihr zeitweise gar den wissenschaftlichen Rang ab. Dennoch ist der Einfluss Freuds auch in unseren Tagen ungebrochen. Er hat die Meisterleistung vollbracht, eine ganz neue Wissenschaft zu begründen.

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