Friedrich Schiller und Johann Wolfgang Goethe

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  • Pøidal/a: anonymous
  • Datum pøidání: 05. èervence 2007
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Friedrich Schiller und Johann Wolfgang Goethe

Friedrich Schiller wurde im Jahre 1759 in Marbach geboren. Sein Vater war sehr streng und sein Motto war: „Auf der Erde muss Ordnung und Disziplin sein.“ Schiller war das Gegenteil seines Vaters. Schiller erbte vieles vom Charakter seiner Mutter, die empfindsam war und sich für die Kunst interessierte. Der Vater aber wollte, dass Schiller Jurist wird. Er beendete nicht dieses Studium und fing an, Medizin zu studieren. Er war sehr unglücklich, er interessierte sich nur für die Kunst, vor allem für die Literatur. Er ließ heimlich, weil es verboten war. An dieser Akademie war das erste Treffen von Goethe und Schiller. Nach dem Studium hat er als Feldarzt gearbeitet. Trotzdem hat er die Wege zur Literatur gefunden. Sein erstes Drama heißt „Die Räuber“. „Gegen die Tyrannen“ - steht auf dem Titelblatt. Der Herzog von Wörttemberg verbietet ihm zu schreiben, und Schiller flüchtet aus Württemberg und begann ein schweres Wanderleben. Schon damals begann seine Krankheit, die ihm einen frühen Tod brachte. Im Hausarrest hat er sein zweites Drama „Luise Müllerin“ geschrieben. Später bekam dieses Drama neuen Namen „Kabale und Liebe“. Es stammt aus der Sturm-und-Drang-Periode. In diesem Drama wurde zum erstenmal in Deutschland auf der Bühne gezeigt, dass es Mörder und Schufte auch in den höheren Schichten der Feudalgesellschaft gibt. In seiner Zeit war es eine tapfere Tat. Er lebte eine Zeit in Dresden, wo er am seinem nächsten Drama anfängt zu arbeiten: „Don Carlos oder der Infant von Spanien“. Er findet seinen Platz nicht in Dresden, er lebte in Not, er suchte einen Ort, wo er bessere Lebensbedingungen hätte. Er fuhr nach Leipzig und in Leipzig schrieb er Lyrik.
Goethe lud Schiller nach Weimar ein, woraufhin eine zehnjährige Freundschaft die beiden größten Dichter Deutschlands verband. Als Symbol dieser Freundschaft findet man die Goethe-Schiller-Statue vor dem Weimaren Theater. In Weimar war es eine fruchtbare Zeit. Sie schrieben zusammen ein Buch. Sie wohnten nicht weit von einander und trotzdem schrieben sie sich Briefe. Schiller heiratet Charlotte von Kalb. Sie hatten 4 Kinder. Sie lebten ständig in finanzieller Not. Goethe vermittelt ihm eine Stelle an der Jene Universität (heute F.S.-Universität). Hier arbeitete er als Professor für Geschichte.

Auf der Grundlage seiner Studien entstanden seine historischen Dramen wie „Maria Stuart“; die „Wallenstein - Trilogie“; „Wilhelm Tell“; „Die Jungfrau von Orleans“; „Die Braut von Messina“ und das Fragment „Demetrius, oder die blutige Hochzeit zu Moskau“. Später war er sehr krank, er konnte nicht arbeiten und verlor die Stelle. Er nahm viele Medikamente um seine Schmerzen zu lindern. Er war von Chinin abhängig. Chinin kostet viel Geld, er bietet seine Freunde aus Dänemark für Hilfe.
Aus Jena geht er nach Weimar und versucht zu arbeiten. Er starb in Weimar im Jahr 1805. Er wurde zuerst im Jakobiner Friedhof begraben. Goethe wollte aber mit Schiller begraben werden. Die Reste von Schiller hat man dann in die Stadtmitte gebracht und zusammen mit Goethe begraben.

Die Werken von Schiller:
Dramen: „Die Räuber“, „Luise Müllerin“ – später „Kabale und Liebe“, „Don Carlos oder der Infant von Spanien“, „Maria Stewart“, „Wilhelm Tell“, „Die Jungfrau von Orleans“, „Demetrius“.
Balladen: „Ring des Polykrates“, „Kraniche von Ybikus“, „Der Handschuh“, „Der Taucher“. Von seinen poetischen Werken ist besonders die Ode „An die Freude“ bekannt. Diese Ode wurde von L. van Beethoven vertont in der Symphonie Nr. 9.

Kabale und Liebe
Der Hauptdarsteller ist Ferdinand von Walter, der Sohn des Hofpräsidenten ist. Er ist in Luise verliebt. Luise ist Tochter eines Stadtmusikanten. Ferdinand will Luise trotz allen Hindernissen heiraten, aber der Hofpräsident will, dass sein Sohn eine Scheinehe mit Lady Milford eingeht. Er will damit seinen Einfluss auf dem Hof stärken. Ferdinand liebt Luise und droht den Vater, dass er seine Verbrechen aufdeckt, dass er hat seine Arbeit durch den Mord seines Vorgängers erreicht. Der Vater und der Sekretär, der auch in Luise verliebt ist, dehnen eine Kabale aus. Er lässt Vater von Luisa verhaften und dringe Luise einen Liebesbrief für unbekannten Hofmarschall schreiben. Der Brief kommt Ferdinand in die Hände und er ist verzweifelt. Er vergiftet Luise und wenn sie die Situation erklärt, vergiftet auch sich selbst. Am Ende werden der Hof-präsident und sein Sekretär verhaftet.

Maria Stewart
Sie ist die schottische Königin und hat den Anspruch auf den englischen Thron. Die englische Königin ist Elizabeth. Maria Stewart ist in eine Verschwörung hinein gezogen und wird Gefangene der Elizabeth. Sie ist beschuldigt, dass sie Elizabeth töten und den englischen Thron betreten wollte. Sie ist gezwungen um Gnade zu bitten. Sie ist von der Königin vorgeführt und sie muss sich verteidigen. Elizabeth fängt an, sie an ihre Ere zu beleidigen. Maria Stewart wird böse und sie erniedrigt sie von ihrem Geliebten. Sie verliert damit die Möglichkeit begnadigt zu werden.

Sie wird zum Tod verurteilt und geköpft.

Die Jungfrau von Orleans
Dieses Drama spielt sich in der Zeit des Französischen Krieg ab. Der Feind bewältigt das Frankreich. Die Angst von dem Feind kommt auch in die stillen Dörfer, wo Johanne lebt. Sie hat im Schlaf Visionen, die heilige Maria besuchte sie und sagte ihr, dass sie Frankreich befreien kann, aber sie muss Jungfrau bleiben. Sie stellt sich an die Spitze der französischen Arme. Sie schlägt die Engländer und gewinnt auch den Herzog von Burgund. Sie trifft sich mit Lionel. Er ist der letzte englische Feldherr. Sie besiegt ihn, aber sie schadete ihm nicht, weil sie ihn liebt. Ihr eigener Vater beschuldigt sie aus der Hexerei. Alle ihre Freunde verlassen sie. Nur Raymond bleibt bei ihr, er liebt Johanne, aber sie hat ihn zurückgewiesen. Johanne verschont Lionel und sie muss in Gefängnis gehen, dass der König gefangen hat. Sie entflieht, befreit den König und sie hat sich getötet.

Der Handschuh
Es ist Schillers Kritik an die gesellschaftlichen Ansichten über Männlichkeit, aber auch Kritik der Art und Weise, der Unterhaltung des Adels. Die Figuren sind der König und die Adligen, die in eine Arena sitzen und sich unterhalten möchten. Sie unterhalten sich so, dass sie zuschauen, was wilde Tiere in der Arena machen. Zuerst kommt ein Löwe herein, dann ein Tiger und zum Schluss zwei Leoparden. Im Moment der höchsten Spannung wirft Fräulein Kunigunde ihren Handschuh in die Arena. Sie möchte von ihrem Ritter, dass er ihren Handschuh zurückbringt und das soll seine Liebe beweisen. Der Ritter macht es, schmeißt
aber den Handschuh Fräulein Kunigunde ins Gesicht und er verlässt sie.

Der Taucher
Die Figuren sind König, die Prinzessin und ein junger Mann. Die Ballade spielt sich auf einem Felsen ab und unter dem Felsen befindet sich ein Bildesgewässer. Der König wirft einen goldenen Becher ins Wasser. Er verspricht dem mutigen jungen Mann, der den Becher aus dem Wasser holt, dass er ihm behalten kann. Ein mutiger junger Mann versucht den Becher zurück zu holen und mit Glück, oder wie Schiller sagt, durch Gottes Willen, holt er den Becher zurück. Der König zwingt den jungen Mann den Becher das zweite Mal aus dem Wasser zu holen. Er verspricht ihm die Hand seiner Tochter und ihn in den Ritterstand zu erhöhen. Die Prinzessin bittet den König den jungen Mann zu schonen. Der Junge springt ins Wasser, aber er kommt schon nicht zurück.

Wilhelm Tell
Die Handlung spielt sich im 13-te Jahrhundert in der Schweiz ab. Geßler kam in die Schweiz und lebte in einem kleinen Dorf Altdorf, nicht weit von dem See.

Eines Tages stellte Geßler einen Stock mit einem Hut auf dem Hauptplatz und die Schweizer mussten den Hut grüßen, weil der Hut den Österreichischen Kaiser symbolisierte. Wer den Hut nicht grüßte, musste ins Gefängnis gehen. Wilhelm Tell lebte in den Bergen und er wollte eines Tages seine Schwiegereltern besuchen. Sein Sohn Walter ging mit ihm. Nun kamen Wilhelm und Walter in Altdorf, aber sie wussten nichts von dem Hut. Darum haben sie den Hut nicht gegrüßt. Das haben die Soldaten gesehen. Sie mussten ins Gefängnis gehen, aber wenn Geßler feststellte, dass Tell der beste Schützer ist, hat er ihm eine Aufgabe gegeben. Tell musste einen Apfel vom Kopf seines Sohnes abschießen. Tell hatte große Angst, aber sein Sohn hatte keine Angst. Geßler fragte: „Warum hast du zwei Pfeile genommen?“ Dann sagte Wilhelm: „Wenn ich jetzt meinen Sohn getötet hätte, so hätte ich mit dem zweiten Pfeil dich getötet.“ Darum musste Tell doch ins Gefängnis gehen. Er wurde in einem Schiff übergeführt, wenn großer Sturm kam. Wilhelm Tell hat sich befreit und hat Geßler getötet. Dann begann der Kampf gegen Österreich. Die Schweiz hat gewonnen und seit dem ist Schweiz ein freies Land.

Die Räuber
Der reiche Graf Maximilian Moor hat zwei Söhne, Franz und Karl. Karl ist älter, schön, gebildet, Günstling des Schicksals, der Liebling des Vaters und ist in Amalia von Edelreich verliebt. Franz ist hässlich und beneidet seinen Bruder um seine schöne Braut. Als Karl verreist, Franz liest dem Vater einen Brief (den er selbst geschrieben hat) vor, dass Karl ein übler Missetäter geworden ist, und es werde nach ihm gefahndet und schriebt Karl, dass der Vater ihn nie wieder sehen will. Karl wird er von Verzweiflung gepackt und lässt sich überredet um eine Räuberbande zu bilden. Franz will dem Vater den Todesstoß geben, weil er sein einziger Erbe werden will. Vater hört, dass Franz tot ist und macht sich schwere Vorwürfe, er fällt in Ohnmacht und alle meinen, dass er tot ist. Karl Moor beschliefst sich nach Amalias Schicksal zu erkundigen und kehrt in das Vaterhaus unter Verkleidung zurück. Karl sieht, das ihn Amalia noch liebt. Franz ahnt, das der fremde Graf sein Bruder ist und befiehlt dem Diener Daniel, der Karl sehr magt, ihn zu töten. Daniel verrät es Karl und dieser kehrt im Hass zu seinen Räubern in den Wald zurück. Im Wald findet er Hermann, der seinem halb verhungerten Vater Essen mitbringt. Karl befreit ihn, doch sein Vater erkennt ihn nicht und erzählt ihm alle Franzs schreckliche Taten. Karl wird wütend und will sich rächen. Karl flieht mit Amalia, die Räuberbande erscheint vor dem Schloss und zündet es an.

Karl sagt dem Vater, das er der berüchtigte Räuberhauptmann ist und alter Moor gibt den Geist auf. Als Karl erfährt, dass sich Franz selbst getötet hat, ist er froh, dass die schwere Last des Brudermordes nicht auf ihn fällt. Karl möchte mit Amalia gehen aber das wollen seine Bundesgenossen nicht und erinnern ihn an den Treueschwur. Karl will sich nun mit seinen Kameraden entfernen, doch Amalia will nicht länger leben und bittet ihn um den Todesstoß. Nach längeren Gewissenskämpfen ermordet er sie und stellt sich freiwillig den Behörden.

Johann Wolfgang von Goethe war in 1749 in Frankfurt geboren. Er stammt von einer sehr reiche Familie. Sein Vater war ein Jurist in Frankfurt am Main. Seine Mutter war auch eine adlige, sehr feine Dame. Die Mutter war 21 Jahre jünger als der Vater und sie war das Gegenteil des Vaters. Sie war sehr nett, freundlich, gutherzlich. Der Vater war ein sehr strenger pedantischer Tyrann. Goethe war auch sehr streng zu sich selbst, pedantisch und sehr klug. Als er klein war, hatte er viele Hauslehrer. Er lernte Geschichte, Mathe, Reiten, Fechten, Tanz und Sprache Englisch, Französisch, Italienisch, Latein, Griechisch und Hebräisch. Als er 16 Jahre alt war, hat er mit dem Studium begonnen. Goethe konnte nicht das studieren was er wollte, sondern das, was sein Vater gesagt hat. Er musste Jura studieren. Das Studium interessierte ihn nicht. Er begann mit dem Studium in Leipzig, ein Zentrum des Studiums. Er hat sich dort gut geführt. Er besuchte nicht nur Vorlesungen und Seminare, sondern auch die bekanntesten Leipziger Kneipen und Weinkeller. Er wurde in Leipzig tot krank. Er musste das Studium abbrechen. Er war ein Hypochonder. Er ging zurück nach Frankfurt. Sein Vater war sehr böse und das Verhältnis zwischen Vater und Sohn war immer schlechter und schlechter. Der Vater wollte sein Ziel erreichen, und deshalb schickte er Goethe zum weiteren Jurastudium nach Strassburg. Er hat dort das Studium beendet. Hier hat er den Schriftsteller und Philosophen J. G. Herder kennengelernt. Mit ihm hat er die Bewegung Sturm und Drang gegründet. Unter dem Einfluss der Bewegung schrieb er das historische Drama Götz von Berlichingen. Die strassburgische Zeit ist wichtig, weil er dort seine erste Liebe erlebt hat. Die Frau, in die er verliebt war, war reiche Charlotte von Stein. Diese Frau war verheiratet, aber die Liebe war so groß, dass er nach dem Studium nach Hause ging und schrieb den Kurzroman: „ Die Leider des jungen Werthers “. Die erste Ausgabe des Romans hatte einen riesengroßen Erfolg. Goethe wurde in Europa sehr schnell berühmt.

Als Goethe 47 Jahre alt war, fuhr er nach Italien und blieb dort 2 Jahre. Er hat dort viel gelernt. Er interessierte sich besonders für die Malerei. Er begann das Drama „Egmont“ zu schreiben. „ Diese 2 Jahren waren für mich eine Wiedergeburt“ – sagte Goethe.
Er lernte den Erbprinzen Karl August kennen, der ihn nach Weimar eingeladen hat. Goethe siedelte dann in seine Residenzstadt und blieb hier bis zum Tode. Hier wurde er in den Adelsstand erhoben. Er war in Weimar Minister für Bauwesen, Forstwirtschaft und Bergbau. 1794 hat Goethes Freundschaft mit Friedrich Schiller begonnen. Sie waren Gegensätze und die besten Freunde. Sie haben sich einander immer für etwas Neues interessiert. Diese Freundschaft war für beide besonders wichtig und sie trug die schönsten Früchte. Sie schrieb zusammen ein literatur-theoretisches Werk „Über naive und sentimentale Dichtung“.
In Weimar schrieb Goethe Dramen wie „Egmont“, „Iphigenie auf Tauris“ (hier hatte er als die Vorlage das altgriechische Drama von Euripides), „Torquato Tasso“ (Konflikte zwischen einem Hofkünstler und seiner Freiheit). Sein schönstes Epos ist „Hermann und Dorothea“ und Balladen „Der Fischer“ und Erlkönig“.
Er hat auch wissenschaftliche Werke geschrieben. Er interessierte sich besonders für Pflanzen, sammelte sie, ertrocknete sie und hatte das größte Herbarium auf der Welt. Er machte sehr viele Untersuchungen und schrieb dann ein Buch darüber „Die Metamorphose der Pflanzen“. Im Rahmen der Physik interessierte sich er vor allem für Optik und Phänomen, wie sich die Strahlen brechen. Er schrieb ein Buch „Beiträge zu Optik“. In diesem Buch schrieb er über das Brechen der Strahlen. Er interessierte sich auch für Baustille. Er hat ein Baustil ausgearbeitet. Er schreibt über seine Vorstellungen in Bereich des Bauwesens „Von deutschen Baukunst“. Aus Sphäre der Malerei schrieb er „Zur Farbenlehre“. Er hat einen Farbenkreis entworfen und hat die Farben in Gruppen eingeteilt.
Seine Ehefrau hieß Kristiane Ulpius. Sie hatten 5 Kinder. Alle Kinder waren mental behindert. Er ist im Alter 83 Jahre in 1832 in Weimar an eine Erkältung gestorben, überlebte seinen einzigen Sohn August, Ehefrau und Schiller. Seine letzte Worten waren: „Mehr Licht!“

Die werken von Goethe
Prosa: „Götz von Berlichingen“, „Die Leiden des jungen Werthers“, „Iphigenie auf Tauris“, „Egmont“, „Torquato Tasso“, „Hermann und Dorothea“, „Trilogie über Wilhelm Meisters“, „Faust I.“ (1808) und „Faust II.“ (1832), „Die Wahlverwandtschaften“. Poesie: Er hat etwa 60 Gedichtsbänder geschrieben.

Wir können die Gedichte in Gruppen anteilen:
Liebesgedichte – die meistens sind über Frauen - „Willkommen und Abschied“ – durch seine Liebe zu Frederike de Brio
Naturgedichte – „Mailied“
Balladen - die bekanntesten sind „Prometheus“ und „Erlkönig“

Prometheus
Er ist eine mythologische Figur; er schenkte der Menschheit das Feuer; die Götte waren sehr böse mit ihm; Zeus hat ihn bestraft; er wurde an einen Felsen gefesselt und jeden Tag riss ihm ein Adler ein Stück Leber heraus.

Erlkönig
Hauptfiguren sind der Vater, Sohn und Erlkönig; der Sohn ist sehr krank; Vater reitet mit dem kranken Sohn; die Ballade ist über Weg von zu Hause nach Hof; der Sohn hat Visionen, er sieht den Erlkönig; Erlkönig ist der Tod; er möchte das Kind mitnehmen; der Sohn bittet den Vater ganze Zeit für Hilfe; er möchte dem Kind helfen; am Ende ist der Kind doch tot.

Wilhelm Meisters Lehrjahre, Wilhelm Meisters Wanderjahre, Wilhelm Meisters theoretische Sendung
Dieser Roman hat 6 Teile. Der Hauptdarsteller ist Meister Wilhelm, der in ersten Teil noch lernt und studiert, dass heißt, er beschäftigt sich mit dem Sammeln von theoretischen Kenntnissen. In den zweiten Teil zielt Wilhelm in die Welt und sammelt praktische Kenntnisse im Leben. In drittem Teil wird Wilhelm Meister Dramatiker und er ist erst jetzt fähig ein gutes Drama zu schreiben. Goethe sagte: „Wer theoretische und auch praktische Kenntnisse hat, nur der kann schon ein gutes Drama schreiben“.

Faust
Das Drama spielt sich in 16-ten Jahrhundert in Stadt Wittenberg ab. Hier lebt ein alter Mann, er heißt Faust. Er ist ein alter Gelehrter, über 80 Jahre alt und wartet auf seinen Tod. Früher hat er an der Wittenberger Universität als Professor für Geschichte und Philosophie gearbeitet. Er hat die vielen langen Jahren die Grundlagen der Philosophie so erklärt, die es in der damaligen Zeit erwünscht war. Faust hat die religiösen Dogmen unterrichtet. Er ist jetzt alt und fragt: „Stimmt es alles?“, „Was ist der Sinn des Lebens?“ Faust ist sehr unzufrieden und verzweifelt. Er denkt vielleicht hat er etwas Falsches gemacht. Er weiß auch, dass er keine Zeit mehr hat. Es ist Ostern, die Menschen gehen in die Kirche, aber Faust nicht. Er macht seinen letzten Spaziergang und unterwegs trifft er einen schwarzen Pudel. Dann in dem Haus verändert sich der Hund seiner Gestalt. Der Hund wird zu Mephisto. Mephisto schlägt Faust vor einem Pakt abzuschließen: Mephisto gibt Faust ein neues Leben damit Faust das Leben erforscht und wenn Faust zum keinen Beschluss kommt, bekommt Mephisto seine Seele. Faust unterschrieb diesen Pakt mit seinem Blut und somit hat Faust seine Seele dem Teufel verkauft. Nun gehen sie in eine Häckselküche. Dort bekam Faust von Mephisto ein Getränk und wird wieder jung. Nun beginnt er das Leben zu studieren. Er möchte alle gesellschaftlichen Schichten kennen lernen. Er ist Adliger, dann ein Bauer, ein Bettler, ein Student.. Als Student treffen wir Faust in einem Weinkeller in Leipzig. Faust erlebt auch eine große Liebe. Das Mädchen heißt Gretchen, beide sind sehr verliebt und sie erwartet ein Kind von Faust. Faust kann aber nicht eine Familie gründen, er muss weiter gehen. Er hat eine wichtige Mission auf dieser Welt. Er muss der Menschheit eine neue Philosophie geben. Gretchen wird verbrannt. Er heiratet sogar die schöne Helena, die aber bald gestorben wird. Das befriedigt ihn auch nicht. Er erbittet sich vom Kaiser ein Stück Boden, den er fruchtbar machen will.

Diese Tätigkeit bringt ihm endlich so lange gesuchte Befriedigung. Er sagt: „Der Sinn des Lebens ist, dass wir auch hier auf der Erde etwas Schönes erleben, dass wir Liebe verteilen, dass wir etwas hinterlassen, dass sich die weiteren Generationen an uns erinnern, dass es nicht umsankst war, dass wir gelebt haben. Wir müssen Tag zu Tag arbeiten.“ Seine Seele wird aber nicht dem Teufel gehören, sondern sie wird in Himmel kommen, weil Faust einen Höhepunkt seines Glücks in der Arbeit für die Menschen fand.

Egmont
König Philipp II., der Sohn des Kaisers Karls V., will die Rekatholisierung mit aller Gewalt des absolut regierenden Herrschers durchführen. Der überwiegend calvinistisch gesinntes Teil der Niederländer kämpft vor allem um die bedrohte religiöse Freiheit. Ihre Führer sind der weltgewandte und weit vorausblickende Graf Wilhelm von Oranien und der sorglose, jugendlich strahlende Graf Egmont. Solange Magarethe von Parma, die Halbschwester Philipps II., Statthalterin in den Niederlanden ist, herrscht relative Ruhe, die leider durch den Bildersturm des evangelischen Volkes gestört wird. Die veranlasste König Philipp, seine Halbschwester durch den eiskalt berechnenden Feldherrn Herzog Alba zu ersetzen. Er will die Rekatholisierung mit aller Gewalt durchzuführen. Während Wilhelm von Oranien sich rechtzeitig in Sicherheit bringen kann, bleibt Egmont trotz Warnungen seiner Freunde im Land. Er glaubt, mit Herzog Alba auf gleicher Stufe stehend, verhandeln zu können. Das ist aber unmöglich, da beide Männer entgegengesetzte politische Systeme verkörpern. Egmont ist der Vertreter der Freiheit des Volkes gegen Unterdrückung, Alba dagegen der Repräsentant des krassen Absolutismus, der keinerlei Widerspruch duldet. Die ritterliche Denkungsart Egmonts kennt keine Hinterlist. In seiner Arglosigkeit geht er darum dem Herzog in die Falle. Es wird ihm der Prozess gemacht, und er wird auf dem Hauptplatz in Brüssel hingerichtet. Die Liebe des Volkshelden Egmonts zu dem einfachen Bürgermädchen ist eine Erfindung Goethes. Sie unterstreicht aber den eigenartigen Charakter des Helden. Als Klärchen von der Verurteilung Egmonts erfährt, nimmt sie Gift, um ihm im Tod voranzugehen. In der letzten Nacht erscheint ihm im Traum die Göttin der Freiheit, die die Gesichtszüge seines Klärchens trägt, und verkündet ihm den Endsieg seines Volkes.

In letzter Stunde erlebt Egmont noch die innere Genugtuung, dass der Sohn Albas, Fredinand ihn im Gefängnis besucht und ihn als echten Helden und nachahmungswertes Vorbild bewundert.

Die Leiden des jungen Werthers
Dieses Buch wird aus Briefen, die Werther seinem Bruder schreibt, zusammengesetzt. Er ist in Lotte verliebt. Sie hat aber den verlobten Albert und sie will ihn heiraten. Werther ehrt Albert und bewusst sich die Situation. Er sucht den Ausweg in den Abgang. Aber er kann Lotte nicht vergessen und er entscheidet sich zurückzukehren. Inzwischen hat Lotte mit Albert verheiratet. Werther ist immer ein gern gesehener Gast, aber seine häufigen Besuche fangen Albert behindern an. Lotte bittet Werther um nicht so oft zu kommen und lad ihn für Weihnachten ein. Aber er kommt nicht, weil er seine Leiden mit Selbsttötung beendet. Er leiht eine Pistole von Lotte und sie gibt ihm sie, obwohl sie ahnt, was er machen will.

Ihre Werke nicht mehr aktuell, oder?
Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller waren die größten Schriftsteller ihrer Zeit. Sie lebten im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert. Im Laufe ihres Lebens haben sie viele ausgedehnte Werke geschrieben. Ihr Schaffen ist viel Wert, aber sind ihre Werke für Jugendliche und normale Leser immer noch aktuell?
Ihre Werke sind bedeutsam in historischer Hinsicht. Der Leser erkennt viele historische Ereignisse, die Umstände und die Details und das sind nicht nur Fakten, sondern auch Geschichte. Das zeigen vor allem die Dramen „Maria Steward“, „Die Jungfrau von Orleans“ oder „Egmont“. Der Autor hat sich auch viele Dinge ausgedacht und das macht das Lesen spannend. Die Leser, die sich für Literatur interessieren, würden übereinstimmend behaupten, dass diese zwei Männer Genies waren. Sie haben mit ihren Werken ihren Zeitabschnitt und die Bewegung Sturm und Drang annähern. Einige Dramen Schillers werden auf vielen Bühnen der Welt bis heute gespielt. Die Handlungsmotive seiner Gestalten sind nämlich psychologisch sehr gut beleuchtet. Goethes Faust ist Thema, die haben sehr viele Künstler gearbeitet, trotzdem ist Goethes Drama die bekannteste Verarbeitung. Faust ist eine Renaissance Figur, weil er der Menschheit etwas Neues geben wollte, weil er neue Ideen entwickelte, weil er die Entwicklung der Menschheit hervor gebracht hat.
Trotz allem finde ich, dass ihre Werke nicht mehr sehr aktuell sind. Die heutige Jugend liest nicht für den Erwerb von neuen Kenntnissen sondern sie liest es unter Zwang. Die Jugendlichen lesen gern über die Probleme, die sie selber haben. Sie lesen Sci-fis, Liebesromane oder unterhaltsame Literatur. Sie meiden aber historische Dramen oder tiefe psychologische Storys, die einfach zu anstrengend für den Erholungsleser sind.

Heute ist die Gegenwart wichtig und es gibt keine Zeit um die Atmosphäre der Vergangenheit zu erkennen. Auch der Schreibstil ist sehr veraltet. In ihren Werke gibt es viele archaistische Wörter die nicht mehr in unserem Wortschatz vorkommen und dessen Bedeutung man heraussuchen muss um es zu verstehen. Die Meinungen der Gestalten sind anders, manchmal sogar komisch, weil sich die Art und Weise des Denkens verändert hat.
Ich denke, dass diejenigen, die sich für diese Literatur interessieren Zeit dafür finden. Ob jemand diese Werke für Schule lesen muss, gibt es ihm etwas neues und interessant. Aber der Leser, der nur für das Vergnügen liest, wird nicht auf ein Buch von Goethe oder Schiller zurückgreifen. Jetzt ist es nicht mehr modern.

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